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gruetze

Archäologen entdecken historische Ruine ungeahnten Ausmaßes im Süden Berlins

Berlin (Archiv) - Es ist die größte Ruine, die jemals in Deutschland entdeckt wurde: Archäologen haben nahe dem brandenburgischen Schönefeld die Überreste eines gewaltigen Gebäudekomplexes gefunden. Die Wissenschaft fordert nun, die Betonruine unter Denkmalschutz zu stellen, bis endgültig geklärt ist, was einst der Zweck der offenbar nie fertiggestellten Anlage war.
"Für uns ist so ein Fund nicht weniger als eine Sensation", erklärt Grabungsleiter Hermann Gabmann, während er auf dem Boden kniet und mit einem kleinen Pinsel sorgfältig Bauschutt beiseitewischt. Anhand der bisher entdeckten Mauern und Fragmente sowie der antiquierten Brandschutzanlage gehen die Forscher davon aus, dass die Überreste aus längst vergangenen Zeiten stammen. 

"Wahrscheinlich frühes drittes Jahrtausend nach Christus", schwärmt der Archäologe und zeigt dann seinen bisher rätselhaftesten Fund: eine Schrifttafel, auf der die Buchstaben BER zu erkennen sind. Worauf deuten sie hin? Und was war die Funktion des monumentalen Bauwerks? Darüber zerbrechen sich Historiker derzeit die Köpfe. 

"Sicher ist, dass der Bauherr offenbar dem Größenwahn verfallen war und keinerlei Kosten gescheut hat. Es könnte sich theoretisch um ein gewaltiges Grab oder eine zeremonielle Opferstätte handeln", so Gabmann. "Ein klares Konzept, einen übergeordneten Plan konnten wir jedoch bisher aus keinem unserer Funde ableiten."
Die Tourismusabteilung der Stadt Berlin freut sich unterdessen über die Entdeckung und hofft, mit der Ruine in den nächsten Jahren Millionen neuer Touristen anlocken zu können. Um den erwarteten Besucheransturm bewältigen zu können, soll direkt neben der Anlage bis zum Jahr 2020 ein eigener Flughafen errichtet werden.


Reposted bytoboldu-ditberlin

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